Floating botlle

This is just a place of my own point of view (through words).

At the moment in German and French. In the future also in Russian, Hindi, Italian etc

Plaisir.
Plaisir de marcher sur une plage parsemée de cailloux mouilles et étincelantes.
Plaisir de laisser glisser l’oeuil afin de trouver la pierre parfaite.
Elles sont presque toutes parfaites mais
La pierre parfaite n’existe pas.
Plaisir de m’adonner à caresser une belle forme.
Plaisir de me laisser guider la main par une surface évocatrice.
Naissance de la forme, le matériel qui transcende vers le sensuel.
Le métal incandescent – une magie.
Le ponçage, travail de Sisyphe, qui n’est jamais fini
et quand-même arrive le stade du miroir
et l’objet qui ne m’appartient plus.

Unverständliches

Sehr geehrte Polizei

Am 15 Juni 2012, anlässlich der Installierung eines meiner Werke im Rahmen der l’ART Langenthal an einer Mauer der UBS Langenthal, wurde ich von einer Polizeipatrouille kontrolliert. Gegenstand der Kontrolle war offensichtlich und deklarierterweise das Wer, Was, Warum.

Anlässlich dieser Kontrolle wurden meine Personalien, die Immatrikulation meines Fahrzeuges, eine Beschreibung des Sachverhaltes von den zwei anwesenden Polizeifunktionären protokolliert.
Offensichtlich ist einem aufmerksamen Bürger nicht entgangen, dass da an den ehrwürdigen und, mit Verlaub, mit Geldern des Steuerzahlers geretteten Gemäuern der UBS 2 Löcher gebohrt wurden, deren Destination dem Passanten nicht auf Anhieb ersichtlich waren. Deshalb wohl der, im Übrigen professionell gestaltete, aber durchaus sympathische Auftritt der Polizei.

Im Rahmen der polizeilichen Investigation wurden die beiden involvierten Polizeibeamten auch an den Ort einer anderen, immer im Rahmen der l’ART Langenthal sich befindlichen Installation eines meiner Werke geführt. Es handelte sich um eine Art Halbmond, Fruchtbarkeitszeichen, welche als Träger-Support einen Hydranten hatte. Die beiden Polizeifunktionäre haben auch von dieser Installation Kenntnis genommen. Verschiedene Personen waren anlässlich dieser Bestandsaufnahme anwesend.

Nun ist besagtes Werk, der „Halbmond“ vor ca. zwei Wochen von X demontiert und in die nahe gelegene Langete geworfen worden. Eine Aktion, welche nicht ohne Einsatz eines gewissen Kraftaufwandes durchzuführen war.

Wieder ist die Polizei auf den Plan gerufen worden. Die anwesenden Funktionäre haben den Sachverhalt (die in die Langente geworfene Skulptur, bzw. ihre Demontage vom ursprünglichen Support) zur Kenntnis genommen. „Achselzuckend“ wie ein vor Ort anwesender Zeuge mir gegenüber sagte.

In der Folge ist mir zu Ohren gekommen, dass meine Skulptur vandalisiert und im Bach gelandet ist. Total per Zufall wurde mir bekannt, dass besagte Skulptur, nachdem sie von der Polizei in der Langete gesichtet wurde, von einem Langenthaler Bürger unter erheblichem Aufwand aus der Langete geborgen und zwischengelagert wurde.

Die Polizei hat es weder für nötig befunden, das Kuratorium, noch den Künstler (beide der Polizei namentlich bekannt) zu benachrichtigen, geschweige denn, dem doch strafrechtlich relevanten Sachverhalt eines Vandalenaktes (Sachbeschädigung etc.) adäquat nachzugehen. De facto gab sich die Polizei mit dem Umstand zufrieden, dass das Kunstobjekt fortan im Bach sein Dasein fristen würde.

Erlauben Sie, sehr geehrte Polizei, dass ich mir erlaube, dieses polizeiliche Verhalten der L’ART Langenthal, ihren Initiatoren und Sponsoren, dem interessierten Publikum, den involvierten Behörden sowie meinem Werk und meiner Person gegenüber einerseits als diskriminierend zu empfinden und andererseits mein Unverständnis zu manifestieren.
Unverständnis insofern, dass sich die Polizei(gewiss zu Recht) zwar innert kürzester Zeit aufgrund eines Hinweises aufmacht, um eine offensichtlich nicht klare Situation zu klären (Installation eines Kunstobjektes) und andererseits relativ klare Situation mit einem „Achselzucken ohne Folgen“ quittiert (Vandalisierung und Entfernung, bzw. „Entsorgung“ in den nahgelegenen Bach eines Kunstobjektes).

Es ist bestimmt nicht Rolle der Polizei, sich in künstlerischen Dingen auszukennen. Nichtsdestotrotz finde ich das polizeiliche Nonacting irritierend. Ein Objekt, welches von seiner Konzeption noch von seiner Konstruktion her auf Unterwassertauglichkeit ausgelegt ist, das genausowenig für den rabiaten Transport von Support nach Bach eines Kreti oder Pleti hergestellt wurde, bedarf behördlicher Hilfe, bzw. seine Aussteller und oder sein Autor dürften zumindest über den Sachverhalt informiert werden.

In einer analogen Situation (Vandalisierung meines Motorfahrzeuges) wurde ich um 5 Uhr (!) morgens von der Polizei telefonisch avisiert

Interpretiere ich die Haltung der Polizei richtig, ist die Vandalisierung eines 10-jährigen Motorfahrzeuges von der Relevanz her in polizeilichen Augen doch eminent cheryl cole pokies wichtiger, als die Vandalisierung eines Kunstobjektes, wird doch in ersten Fall die Information des Besitzers als so wichtig erachtet, dass sie an einem Sonntagmorgen um 5 erfolgt und im zweiten Fall als so unwichtig, dass sie überhaupt nicht erfolgt.

Aber, sehr geehrte Polizei, gewiss haben Sie eine völlig andere Sicht der Dinge.
Mit dieser beehrt zu werden, wäre mein grosser Wunsch.
Somit bedanke ich mich im Voraus und grüße freundlichst

Antoine Zgraggen.

Guten Tag Herr Zgraggen,
ich habe Ihre Beschwerde gegen die Polizei im Zusammenhang mit dem Vandalismus an einem Ihrer Kunstgegenstände in Langenthal zur Stellungnahme erhalten.

Ich bitte Sie, mir mitzuteilen, an welchem Datum und welcher Zeit die fraglichen 2 Polizisten der ‚Bergung‘ der Skulptur aus der Langete untätig zugeschaut haben. Da einige der Polizisten zurzeit ferienhalber abwesend sind, konnte ich nicht alle kontaktieren und somit die beiden Polizisten noch nicht eruieren.

Für eine raschmögliche Antwort bin ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüssen

Rudolf Hofer
Bezirkschef
Sehr geehrter Herr Hofer

Besten Dank für Ihre Rückanwort. Ich bin z.Z. in der Bretagne und nicht täglich im Netz. Somit wollen Sie meine verspätete Antwort entschuldigen. Natürlich können Sie mich unter Tel. 079435 96 17 erreichen. 

Ich habe die Nachricht vom Vandalenakt am 14. 7. erhalten. Das muss also um diese Zeit herum geschehen sein, die “Bergung” kurz, vielleicht ein, zwei Tage danach. Mehr weiss ich leider dazu auch nicht zu sagen. 

Mit freundlichen Grüssen 
Antoine Zgraggen

Sehr geehrter Herr Zgraggen
Trotz intensiven internen Nachforschungen konnten keine weiteren Informationen mehr erhältlich gemacht werden, als Ihnen mein Mitarbeiter, S. Schär, bereits telefonisch mitgeteilt hat. Pauschal kann lediglich festgehalten werden, dass zwei Polizeimitarbeiter anlässlich der Bergung Ihres Kunstobjekts hinzugestossen sind. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Mitarbeitenden zu diesem Zeitpunkt keinen weiteren Handlungsbedarf sahen, da die Arbeiten zur Rettung Ihres Kunstwerkes bereits im Gang waren. Vor genanntem Zeitpunkt hatte die Kantonspolizei leider keine Kenntnis über die Beschädigung Ihres Kunstwerkes. Dadurch und aufgrund der längeren Dauer, welche das Kunstobjekt im Wasser verbringen musste, konnten keine Spuren mehr gesichert, noch Anhaltspunkte über den Tatzeitpunkt eruiert werden.
Gemäss den der Kantonspolizei vorliegenden Informationen war im Moment der polizeilichen Feststellung der Kurator der Ausstellung über den Vorfall bereits informiert. Es liegt nahe, dass daher eine Benachrichtigung Ihrerseits unterblieb, da davon ausgegangen wurde, dass Sie über die Ausstellungsleitung bereits informiert wurden. Nichtsdestotrotz bedaure ich den Umstand, dass Sie Ihrerseits polizeiseitig unbenachrichtigt geblieben sind, gerade auch im Hinblick auf die zur weiteren Verfolgung zwingend notwendige Stellung eines Strafantrages.
Sachbeschädigungen sind gemäss Art. 144 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) grundsätzlich als Antragsdelikte ausgestaltet. Ausnahme bildet der qualifizierte Fall in Art. 144 Abs. 3 StGB, welcher einen grossen Schaden (gemäss Praxis CHF 10‘000.00 übersteigend) voraussetzt. Vorliegend wurde polizeilicherseits davon ausgegangen, dass kein qualifizierter Fall vorliegt. Soll im einfachen Fall dennoch eine Strafverfolgung durchgeführt werden, ist durch den Geschädigten eine entsprechende Strafanzeige aufzugeben, ansonsten das von Ihnen kritisierte „non acting“ der Polizei, nach Klärung der Situation vor Ort und Vornahme der notwendigen Abklärungen, die gesetzlich vorgesehene Folge ist.
Schliesslich ist anzufügen, dass die Beschädigung Ihres Kunstwerks anlässlich der l’Art in Langenthal leider kein Einzelfall war. Obwohl seitens der Kantonspolizei Bern das mögliche versucht wird, konnten bisher keine Hinweise zur Täterschaft gefunden werden.
Ich bedaure, Ihnen keine umfangreicheren Ausführungen abgeben zu können.

Freundliche Grüsse

Der Kommandant-Stellvertreter

sig.P. Baumgartner